15. November 2009

 
1. Nachhaltigkeitsbeirat des MLUV – Endbericht 2009: Der von Prof. Stock, Potsdamer Klimafolgenforschungsinstitut, geleitete „Beirat für Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz“ hat seinen Endbericht 2009 „Brandenburg auf dem Weg zur Modellregion für Nachhaltige Entwicklung“ vorgelegt. Fünf Schwerpunkte: (Energie/ Klimawandel; Demografischer und Wandel der Wirtschaftsstruktur/ Arbeitswelt; Kulturlandschaft/ Umweltschutz und Bildung), die zum Ausgangspunkt einer Landesnachhaltigkeitsstrategie gemacht werden. Besonders instruktiv die Kapitel „Waldwirtschaft“ und „Wasser“, die schon lange von uns vertretene Positionen aufgreifen. Bei Interesse an dem Bericht wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

2. Neue Schutzgebiete (über insges. rd. 23.500 ha!): Naturschutzgebiet (NSG) „Kastavenseen-Molkenkammersee“ mit rd. 268 ha auf dem Gebiet der Gemeinden Fürstenberg/Havel und Lychen (GVBl. II v. 13.10.2009, S. 658ff). NSG “Untere Havel Süd” mit rd. 4.000 ha in den Landkreisen Havelland und Potsdam-Mittelmark (GVBl. II v. 13.10.2009, S. 665ff). NSG „Weißer Berg bei Bahnsdorf“ mit rd. 28 ha (GVBl. II v. 13.10.2009, S. 677ff). NSG “Urstromtal bei Golßen” mit rd. 433 ha im Landkreis Dahme-Spreewald (GVBl. II v. 27.10.2009, S. 730ff). Landschaftsschutzgebiet (LSG) “Notte-Niederung” mit rd. 18.830 ha in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming (GVBl. II v. 27.10.2009, S. 718ff).

3. Veränderungen bei der LAFOS GmbH: Aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle stammt die Information, dass Herr Wötzel als Geschäftsführer der LAFOS GmbH (das ist der keineswegs unumstrittene „Forstdienstleister“ der BVVG) aus Altersgründen im Februar 2010 ausscheidet. An seine Stelle rücken soll Frau Antje Elsholz, die aus dem brandenburgischen MLUV kommt.

4. Neuer BVVG-Aufsichtsratsvorsitz: Ex-Staatssekretär Priesnitz (das war der Mann hinter Genscher auf dem Balkon in der Prager Botschaft 1989) verlässt den Aufsichtsrat der BVVG. Als sein Nachfolger gehandelt wird der kürzlich in den Aufsichtsrat bestellte Dr. Jörg Wendisch, Leiter der Abteilung Agrarstruktur, im Bundeslandwirtschaftsministerium. Eigentlich kann es ja nur besser werden.

Wunschobjekt – Hat jemand evt. eine Idee?

Die Geschäftsstelle ist mit folgendem aus unserer Sicht seriösen Anliegen eines älteren Berliner Ehepaares konfrontiert worden:

„Meine Frau und ich möchten als zweiten Wohnsitz ein Haus in ländlicher Umgebung erwerben. Das Grundstück sollte groß genug sein, dass ein Obstgarten und eventuell ein Stall für ein Enkelkind-Pony darauf Platz hätten. Ideal wäre ein Wassergrundstück. Es kämen auch umzubauende Häuser, wie Gärtnerei, Baumschule oder ein kleines Hotel in Frage. Mein persönliches Interesse gilt dem Erwerb einer Waldfläche in Eigenjagdgröße. Aber auch der Erwerb von Ackerflächen als Investitionsmöglichkeit wäre interessant. Die Gesamtsumme, welche wir aufbringen wollen, sollte bei etwa 3 Millionen ihre Obergrenze haben.“

Wenn Sie einen Vorschlag haben, bitte melden. Wir stellen dann gern einen Kontakt her.

15. November 2009 Grundbesitz-Depeschen