29. Juni 2015

 

Landtagsanhörung und gemeinsame Aktion in Sachen Biberplage

Der Grundbesitzerverband Brandenburg begrüßt die Initiative der Landesregierung, den Schutzstatus des Bibers zu verändern.

„Der Biber ist längst zu einer Plage geworden. Vor allem in Deichnähe droht sogar Lebensgefahr. Er vernichtet die Arbeit auf den Feldern sowie Hab und Gut der Menschen. Gerade dort, wo Laubwald die Natur prägt, hat die Anwesenheit des Bibers katastrophale Folgen. Um der Biberplage Herr zu werden, muss endlich eine effektive Bestandsregulierung her. Das gilt insbesondere auch in FFH-Gebieten. Für die Bejagung wären in erster Linie die örtlichen Jagdausübungsberechtigten prädestiniert“, so der Geschäftsführer des Grundbesitzerverbandes Brandenburg, Ulrich Böcker. „Der Biber gehört in Brandenburg nicht mehr zu einer bedrohten Art. Die von ihm verursachten Schäden gehen jährlich längst in die Millionen. Dabei sind die erforderlichen Deichschutz- und Reparaturmaßnahmen noch gar nicht berücksichtigt. Wir müssen auch bei derart geschützten Arten wieder zu Maß und Mitte zurückfinden“, so der Geschäftsführer.

Der Grundbesitzerverband Brandenburg begrüßt deshalb die Initiative der Landesregierung und unterstützt diese nachdrücklich, insbesondere auch gegenüber der Europäischen Union.

Diese Forderung wird der Grundbesitzerverband Brandenburg e.V. gemeinsam mit anderen Landnutzerverbänden am kommenden Montag im Rahmen einer Anhörung vor dem zuständigen Landtagsausschuss öffentlich kommunizieren.

Die gemeinsame Initiative der Brandenburger Verbände ruft im Vorfeld der Anhörung am

Montag, den 06.07.2015, ab 09:30 Uhr

zur Kundgebung vor dem Landtag in Potsdam

auf. Ab ca. 10 Uhr werden verschiedene Redner aus den Verbänden und Initiativen vor der Anhörung im Ausschuss für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft die Position ihrer Verbände verdeutlichen.

Weitere Einzelheiten dazu und unter

www.brandenburgbiber.de

sowie

https://www.facebook.com/BrandenburgBiber

https://www.facebook.com/events/118635711806056

29. Juni 2015 Sonder-Depeschen