Pressemitteilung
Holzenergie sichert Klimaschutz und regionale Wertschöpfung
Holzenergie sichert Klimaschutz und regionale Wertschöpfung
Potsdam, 13. November 2025. Die Familienbetriebe Land und Forst Brandenburg e.V. sind gestern im Rahmen des Parlamentarischen Abends der Länderinitiative Holzenergie in Berlin offiziell der „Erklärung zur Nutzung der nachhaltigen Holzenergie“ beigetreten. Die Länderinitiative geht auf eine Initiative des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger zurück und wird mittlerweile von sieben Landesministerien, zwölf Verbänden und 26 Landesverbänden getragen. Mit dem Beitritt Brandenburgs wächst die politische Unterstützung für eine nachhaltige Nutzung von Holz als heimischem Energieträger weiter.
„Holzenergie ist Teil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Der künftig wachsende Laubholzanteil bedeutet zudem auch ein erhöhtes Energiepotenzial.“, erklärte der Vorsitzende Rudolf Hammerschmidt. „Wer die energetische Nutzung von Holz pauschal einschränkt, gefährdet nicht nur Versorgungssicherheit und Klimaziele, sondern auch regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum.“ Die Familienbetriebe fordern seit Langem ein klares politisches Bekenntnis zur nachhaltigen Nutzung von Holz als Bestandteil der Energie- und Wärmewende. Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich nunmehr auch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg der Länderinitiative Holzenergie angeschlossen hat.
Die derzeitige Unsicherheit auf Bundes- und EU-Ebene hemme Investitionen und Innovationsbereitschaft, so Hammerschmidt weiter. „Wir brauchen keine neuen Verbote, sondern verlässliche Rahmenbedingungen, die nachhaltige Nutzung ermöglichen. Holzenergie ist ein Pfeiler der Versorgungssicherheit – regional, erneuerbar und speicherbar.“ „Die Potenziale der Holzenergie sind längst vorhanden – man muss sie nur flächendeckend nutzen dürfen“, betonte Hammerschmidt.
Die Länderinitiative Holzenergie zeigt, dass eine zukunftsorientierte Energiepolitik nur im Zusammenspiel von Bund, Ländern und Wirtschaft gelingen kann. „Holz ist Teil der Lösung – nicht das Problem. Wer die Wälder pflegt, kennt den Wert des Holzes für Klimaschutz, Energie und Gesellschaft.
Das sollte endlich auch die gesamte politische Ebene widerspiegeln“, so Hammerschmidt abschließend.
Hintergrund:
Die Länderinitiative Holzenergie wurde im Januar 2025 auf Initiative des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger gemeinsam mit fünf Bundesländern sowie zahlreichen Verbänden aus Land- und Forstwirtschaft und Energie ins Leben gerufen. Ziel ist es, die nachhaltig verfügbaren Potenziale der Holzenergie effizient zu nutzen und ihre Rolle in der Energie- und Wärmewende zu stärken.
• Anerkennung der Holzenergie als unverzichtbarer Bestandteil der Energie- und Wärmewende und ein Bekenntnis zur CO2-Neutralität der Biomasse
• Technologieoffene und diskriminierungsfreie Förderung von Bioenergie in BEG, BEW und EEW
• Umsetzung der RED III ohne zusätzliche Bürokratie für Waldbesitzende sowie Entlastung kleiner Waldbetriebe von unverhältnismäßigem Aufwand durch die EUDR
• Realistische Zielsetzung der Bundesregierung in Bezug auf die Kompensation unvermeidbarer Treibhausgasemissionen durch die Kohlenstoffbindung des Waldes
Die detaillierten Forderungen finden Sie hier.



